Bis 2030 wird die Gesamtzahl der für Deutschland verfügbaren ausgebildeten Lehrer daher in etwa dem Bedarf entsprechen. Die Differenzierung nach Art der Lehrtätigkeit und der fachspezifischen Nachfrage zeigen jedoch, dass das Problem der unbesetzten Stellen in einigen Fällen weiterhin bestehen wird. Dies gilt insbesondere für die Berufslaufbahn ender Berufsfächer der Sekundarstufe II oder an Berufsschulen, insbesondere in den östlichen Bundesländern, und für Sonderpädagogik. Es gibt jedoch auch einige große Defizite in der Lehrtätigkeit an allen oder einzelnen Schultypen der Sekundarstufe I. Der Anspruch auf Urlaub für Lehrer mit Beamtenstatus beruht auf allgemeinen Vorschriften für den öffentlichen Dienst. Der Jahresurlaub wird während der Schulferien genommen. Urlaubszeiten, die über den Urlaubsanspruch hinausgehen, werden für berufsbegleitende Ausbildungen, für die Vorbereitung und Überprüfung des Unterrichts, für andere berufliche Aufgaben wie die organisatorische Vorbereitung auf das neue Schuljahr und für die Entschädigung für zusätzliche Arbeit während der Unterrichtszeit, die über die übliche Arbeitszeit im öffentlichen Dienst hinausgeht, verwendet. Für Angestellte gelten die entsprechenden Tarifregelungen. Darüber hinaus variiert die Anzahl der Zeiten, die die Lehrer geben müssen, je nach Schulart und auch je nach Lehrqualifikation und Unterrichtsfächern (z. B. ist die Anzahl der Perioden für künstlerische/kulturelle und praktische Fächer höher). Die Lehrer haben auch Anspruch auf verkürzung der Anzahl der Zeiten für die Wahrnehmung bestimmter Aufgaben (z. B.

Verwaltungsarbeit bei Schulleitern und deren Stellvertretern). Darüber hinaus wird die Anzahl der Zeiten auch für die Mitarbeiter, die besondere Aufgaben wahrnehmen (z. B. Lehrerausbildung, Erstellung von Stundenplänen und Stand-in-Zeitplänen, Betrieb von Bibliotheken für Lehrer und Schüler und Beteiligung an der Arbeit der Schülervertretungen als Schülerratberater) sowie eine altersbedingte Verkürzung von ein bis drei Perioden pro Woche frühestens ab dem 55. Lebensjahr reduziert. Angesichts der Kürzungen im öffentlichen Haushalt, die nur eine begrenzte Einstellung von neu qualifizierten Lehrern ermöglichen, haben fast alle westdeutschen Bundesländer die Zahl der Vonlehrer zu gebenden Zeiten erhöht und die Anzahl der Zeiten, die für bestimmte Aufgaben verkürzt werden können, verringert. Erzieherinnen und Erzieherinnen (staatlich anerkannte Jugend- oder Kinderbetreuerinnen) werden in der Regel in der Vergütungsgruppe S6 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt, wobei die Gehaltsstufen dieser Vergütungsgruppe auf Berufserfahrung basieren.